Du fehlst seit:

Von Claudia T (23.10.2016)

 

Als kleines Kind hatte ich Angst vor dem Tod, weil ich mir dann vorstellte, in einer dunklen Kiste unter der Erde zu liegen.

 

Da ich jetzt weiß, dass beim Sterben unsere Seele aufsteigt und nicht im Körper bleibt, bin ich dann ja gar nicht mehr in dieser dunklen Kiste unter der Erde.

 

Sie werden dann von einer uns bekannten und sehr geliebten Seele abgeholt. Viele Menschen wissen auch, von wem sie abgeholt werden. Unser Sohn Oliver wurde von seiner Oma Raudi abgeholt. Und unser lieber Vater von unserem Sohn, weil alle eine große Liebe verbindet.

 

Auch wir werden irgendwann von einem der uns liebt abgeholt. Dessen bin ich mir sicher.

 

Wenn man selbst am Leben bleibt und von uns geliebte Menschen sterben, verspüren wir einen starken Schmerz, einen starken Verlust und eine körperliche Trennung. Dies ist ein sehr schreckliches Gefühl und lässt uns von Zeit zu Zeit wieder in ein tiefes Loch fallen.

 

Jedoch sollten wir uns bewusst sein, dass es bei Menschen (Seelen), die wir lieben, keine Form der Trennung gibt, auch nicht nach dem Tod.

 

Egal was passiert oder geschieht, schwierige Lebenssituationen treten auf, damit wir daran reifen und lernen. Sicherlich nicht, damit wir daran zugrunde gehen oder ein Teil von uns zerbricht.

 

Unangenehme Erfahrungen, Enttäuschungen oder Trauer erhalten die Chance des weiteren Reifens, Wachsens und der Stärkung des Charakters.

 

Heute empfinden wir große Trauer, obwohl wir wissen, dass es unserem Vater dort, wo er jetzt ist, besser geht, weil er keine Schmerzen mehr ertragen muss.

 

Unser aller Leben geht weiter. Unaufhaltsam. Und wir werden immer wieder Trauer, Schmerz und Verlust empfinden. Es ist wichtig, dass wir diese Trauer und den Schmerz zulassen. Und füreinander da sind.

 

Wie schon Rainer Maria Rilke sagte:

 

'Nie erfahren wir unser Leben stärker als in großer Liebe un in Tiefer Trauer.'

Wahre Worte...

 

Lieber Papi. Wir werden dich sehr vermissen und dich für immer in unserem Herzen tragen!

Und eines Tages sehen wir uns wieder...

Grabrede

Eltern tun alles für ihre Kinder

Von Claudia T (23.10.2016)

 

Eltern tun alles, was in ihrer Macht steht, für ihre Kinder.

 

Wir lieben unsere Eltern sehr und wissen, sie schenkten uns 100 % ihrer Liebe und Energie und alles, was sie zur Verfügung hatten.

 

Menschenkinder (auch wir) suchen sich die Eltern so heraus, dass sie sich in der Persönlichkeit entwickeln können, um alle Fähigkeiten zu vervollkommnen, um das eigene gewählte Lebensziel zu erreichen.

 

So danken wir unseren Eltern und der Schöpfung, dass wir in unserer Kindheit die Lernprozesse erhielten, die uns heute zu der Persönlichkeit machen, die wir sind.

 

DANKE Papi und Mutti